KITAplus ist ein Programm, das geeignete Rahmenbedingungen schafft, damit auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen reguläre Kindertagesstätten besuchen können. Ziel ist es, diese Kinder so weit wie möglich in den normalen Kita-Alltag zu integrieren. Das Programm wurde ursprünglich von der Stiftung Kifa Schweiz initiiert und 2012 in Luzern als Pilotprojekt gemeinsam mit kibesuisse Verband Kinderbetreuung Schweiz gestartet.
Heute wird KITAplus in den Kantonen Luzern, Obwalden, Nidwalden, Uri, St. Gallen, Basel-Landschaft und Solothurn sowie in den Städten Bern und Winterthur umgesetzt. Kinder, Eltern und Kitas werden dabei von speziell geschulten heilpädagogischen Früherzieherinnen und Früherziehern begleitet.
Weitere Informationen zum Programm, Studien sowie die Kontaktadressen der beteiligten Standorte finden Sie unter www.kindertagesstaette-plus.ch. Der Referenzraster zur Bedarfseinstufung für zusätzlichen Unterstützungsbedarf von Kindern mit besonderen Bedürfnissen finden Sie hier.
Finanzielle Unterstützung
Die Stiftung Kifa Schweiz unterstützt Kitas, die das Rahmenprogramm KITAplus umsetzen, mit finanziellen Beiträgen z.B. für die Anschaffung von Hilfsmitteln oder notwendige kleinere bauliche Massnahmen.
Für Koordinations- und Sonderkosten – beispielsweise für zusätzliche Betreuungspersonen – leistet die Kifa ab dem 01.01.2026 keine finanziellen Beiträge mehr. Die Gemeinden sind aufgefordert, in diesen Bereichen Unterstützung und Verantwortung zu übernehmen.
Das Gesuch um finanzielle Unterstützung für Hilfsmittel oder kleinere bauliche Massnahmen ist von der Kita-Leitung auszufüllen und mit den entsprechenden Kostenofferten einzureichen. Der Antrag muss von der Kitaleitung sowie der zuständigen heilpädagogischen Früherziehungsperson KITAplus unterzeichnet werden. Hier geht’s zum Antragsformular.
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